Rosenmontagsturnier am 16. Februar 2026



„Darf ich das dieses Jahr wenigstens kaputtmachen?“ - „Wurden die denn auch vernünftig ausgespült?"


Diese komischen Fragen tauchten am Montag zum Trainingsbeginn immer wieder auf. Doch keine Sorge! Es ist Rosenmontag und dieser Termin wird beim TTV Brake traditionell für ein lustiges Turnier genutzt. Dazu trafen sich 14 mehr oder weniger verkleidete Spielerinnen und Spieler (Vorjahr 21), um die Rosenmontagsplakette für 2025 auszuspielen. Krankheitswellen- und Eiswetter-bedingt gab es leider einige kurzfristige Absagen, doch das sollte die Stimmung derer, die sich in die Halle gewagt hatten, nicht trüben.
 

Das Besondere am Rosenmontagsturnier ist, dass die Tischtennisschläger in der Sporttasche bleiben. Stattdessen überlegen sich die Mitglieder des Festausschusses ein alternatives Spielgerät. Diesmal war die Idee für das Wettkampfgerät für das diesjährige Turnier schon einige Tage geboren, denn der gesamte Festausschuss sammelte zuvor fleißig ihre leer getrunkenen 1-Liter-Milchverpackungen der vorherigen Wochen. Einmal ordentlich ausgespült, wurden sie wieder ordnungsgemäß verschlossen und ungefaltet im Originalzustand aufbewahrt.
 

Zunächst wurden sieben Doppel zusammengelost. Anschließend wurde das Geheimnis um das Spielgerät gelüftet und die ca. 30cm langen, handlichen Tetra-Packs wurden an die Spielerinnen und Spieler verteilt. Die ersten Reaktionen waren noch skeptisch. Manch einer beschwerte sich: "Wie soll das denn funktionieren, wenn man die nicht öffnen und knicken darf?“ Doch der Festausschuss ließ sich durch diese mehr oder weniger unqualifizierten Äußerungen nicht beirren. Er wies darauf hin, auch der TTV Brake wolle und könne sich weiterhin dem Thema Nachhaltigkeit bzw. Recycling nicht verschließen und forderte zum zügigen Spielbeginn auf.


Gemäß Spielplan musste jeder gegen jeden spielen. Aufgrund der niedrigeren Teilnehmerzahl wurden pro Spiel dieses Jahr wieder 40 Punkte ausgespielt. Zum Schluss wurden die erspielten Punkte je Doppelspiel addiert und hiernach die Platzierungen ermittelt.

Dann ging es los und – oh - Wunder: Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase kamen bemerkenswerte Ballwechsel zustande. Manchem Narren merkte man kaum an, dass er nicht mit seiner gewohnten Kelle spielte - die Schläge waren genauso unkontrolliert, wie man es auch aus seinem Wettkampfbetrieb kennt.


Nach sieben Wettkampfrunden und sechs Spielen für jedes Doppel ging es an die Auswertung - und diese brachte einige sehr knappe Entscheidungen. So trennten die Plätze 2 bis 5 lediglich 11 Punkte. Also nicht einmal 2 Punkte Unterschied pro Spiel. Das erste Doppel war hingegen ein kleines Stück enteilt, lag am Ende nach sechs Siegen in sechs Spielen auch zu Recht mit 10 Punkten Vorsprung vorne. Den Sieg sicherten sich mit 141 Punkten in diesem Jahr Axel Büsing und Thomas Meyer. Auf Platz zwei folgten mit 131 Punkten Patrick Soeken und Jennifer Zeisberg. Nur drei Punkte dahinter auf Platz drei folgten Manfred Rempf und Jens Meißner mit 128 Punkten.  Dies zeigt einmal mehr, dass wirklich fast jeder Ballwechsel bei diesem Turnier entscheidend sein kann.


Für Getränke und Knabbereien, die Grundlage für einen lockeren und spaßigen Abend, hatte der Festausschuss gesorgt. Dafür abschließend ein ganz herzliches Dankeschön und ein herzliches "Helau und Alaaf"!



(Fabian Ostendorf-Walter)

Platzierung Punkte
1 Axel Büsing Thomas Meyer 141
2 Patrick Soeken Jennifer Zeisberg 131
3 Manfred Rempf Jens Meißner 128
4 Leon Speer Jake Keppel 123
5 Marco Keppel Fabian Ostendorf-Walter 120
6 Sandra Utsch Dennis Rüther 108
7 Anne Gollenstede Jan Plachetka 89